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Ein Blick in die Geschichte der Musikkapelle Osterberg

Jahre: 1875 - 1945 nach dem 2.Weltkrieg

 

 

"Zu Beginn des Jahres 1875 fanden sich zehn Männer zusammen um eine Musikkapelle zu gründen" mit diesen Worten beginnt die Chronik der Musikkapelle.

Dabei machten es sich

Leopold Schalper
Kaspar Steinle Ignaz Findler
Kaytan Weitmann Max Demler
Max Weitmann Martin Kleimaier
Alexander Bader sen. Johann Sigg
P. Wambach Josef Uhlmeier

zur vornehmsten Aufgabe, kirchliche und weltliche Feiern musikalisch zu verschönern.

Mit großem Eifer leitete Leopold Schalper als Dirigent die neu gegründete Kapelle 35 Jahre lang.

1910 übergab er den Dirigentenstab an Wendelin Diebolder, der in seiner aktiven Militärzeit (1906- 1908) als Musiker beim 1.Fußartillerie-Regiment in Ingolstadt gedient hatte. Doch bereits zu Beginn des 1.Weltkrieges 1914 mußte Wendelin Diebolder an die Front und fiel im August 1917 füs Vaterland.

Nach Kriegsende übernahm Anton Schalper 1919 die Leitung der Osterberger Musikkapelle. Er hatte während dem 1.Welkrieg eine hervorragende musikalische Ausbildung beim Musik-Korps der 1.Bayerischen Reservedivision genossen.

Wie sein Vater Leopold verstand es auch Anton Schalper, die Freude am Musizieren weiterzuvermitteln. Mit viel Energie und Ausdauer bildete er immer wieder Jugendliche aus, um so die Erhaltung und Fortführung der Kapelle zu sichern.

Foto: Musikkapelle Osterberg 1924

Foto: Musikkapelle Osterberg 1936 (Fronleichnamstag)

Mit Ausbruch des 2.Weltkrieges änderten sich die Schwerpunkte musikalischer Auftritte. Während den Jahren 1939 - 1945 hatte die Musikkapelle Osterberg häufig bei Heldengottesdiensten (= Trauergottesdienste für gefallene Soldaten) in Osterberg, aber auch in den Nachbargemeinden Kellmünz, Oberroth und Unterroth zu spielen.

Nach dem 2.Weltkrieg stand auch unsere Musikkapelle wie viele andere vor dem Neubeginn. Mit viel Fleiß und Engagement baute Anton Schalper die Kapelle wieder auf, und bereits 1950 konnte er 17 junge Musiker heranziehen, von denen Karl Bodenmüller und Josef Bodenmüller heute Ehrenmitglieder sind.

Foto: Jungmusiker, die 1950 mit der Ausbildung begonnen haben (Aufnahme 1952, Fronleichnamstag)

von links nach rechts: Martin Bihlmayer, Josef Bodenmüller, Karl Diebolder, Helmut Geyer, Alfons Böck, Karl Bodenmüller, Wilhelm Demmeler, Johann Diebolder, Karl Axmann, Erwin Weh, Winfried Keppeler.
Nicht auf dem Bild: Theo Diebolder, Josef Glöggler, Stefan Kehrer, Ludwig Schlosser, Georg Selg, Ernst Weh.

Die junge Kapelle spielte fortan bei Anlässen wie Fronleichnam, Heldengedenktagen, Gottesdiensten, Hochzeiten, Konzerten und Tanzveranstaltungen und wirkte bei verschiedenen Festlichkeiten auf Schloß Osterberg mit.

1956 trat die Musikkapelle Osterberg dem Allgäu-Schwäbischem Musikbund (ASM) als Mitglied bei.

Im April 1958 präsentierten die Osterberger Musiker ihr erstes Konzert. Bereits ein Jahr später wagten sie erstmals die Teilnahme an einem Wertungsspiel in Dettingen/IIler.

Am 1.März 1962 übergab Anton Schalper nach 43 Jahren unermüdlicher Einsatzbereitschaft den Taktstock in die Hände seines Schülers Josef Bodenmüller, der dafür sowohl das nötige Interesse als auch die erforderlichen Fachkenntnisse mitbrachte.

Damit wechselte auch die Ausbildungs- und Übungsstätte von "Schalpers's Stüble" ins Wohnhaus von Josef Bodenmüller.

Mit Josef Bodenmüller stand den Osterbergern ein leidenschaftlicher Musiker vor, der bestrebt war, die Osterberger Kapelle organisatorisch neu zu ordnen und künftig als "Verein" zu führen.

Lesen Sie hier die Chronik von der Vereinsgründung 1965 bis zum heutigen Tag.

 


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