Illertisser Zeitung, 7.März 2015

Jahresversammlung

Das Vereinsmitglied als Dienstleister.

Der neue Vorsitzende des Musikvereins Osterberg stellt seine Ideen vor

Der neue Vorstand der Osterberger Musikanten:                                                                                                    Foto: Armin Schmid
(von links) Robert Renz, Thomas Rogg, Julian Bittel, Dirigentin Daniela Czech, Stefan Luther, Arthur Diebolder,
Werner Schmid und der neue Vorsitzende Armin Käufler.

Mit neuer Führungsspitze starten die Mitglieder des Musikvereins Osterberg in die nächste Amtsperiode.
Neuer Vorsitzender der Osterberger Musikanten ist Armin Käufler. Er löst Rainer Diebolder ab, der nach acht Jahren Amtszeit nicht mehr zur Wahl antrat.

Ebenfalls neu ist der stellvertretende Vorsitzende. Die Mitgliederversammlung im gut gefüllten Schützenheim vertraute dieses Amt Thomas Rogg an. Schriftführer bleibt weiterhin Robert Renz. Die Vereinsfinanzen verwaltet Stefan Luther. Unterstützt wird der Vorstand durch die Beisitzer Werner Schmid, Arthur Diebolder und Julian Bittel, der den Musikernachwuchs im Vorstand vertreten wird.

In seiner Antrittsrede machte Armin Käufler deutlich, dass er das neue Amt zügig reformieren will. „Ziel ist es, mit meinem Stellvertreter ein Vorstandsteam zu bilden“, betonte der Vorsitzende, der bereits in Verantwortung stand und schon mal zehn Jahre lang als Dirigent den Osterberger Klangkörper musikalisch leitete. Thomas Rogg wird demnach ein gleichberechtigter Stellvertreter sein.

Die Aufgaben sollen insgesamt auf die Schultern möglichst vieler Vereinsmitglieder verteilt werden. Hierfür ist ein Organigramm mit verschiedensten Aufgabenbereichen erstellt worden. Im Prinzip will Armin Käufler die Vereinsmitglieder von Empfängern zu Dienstleistern machen.

Das zweite große Ziel umfasst das Anwerben von passiven Mitgliedern. „Wir brauchen das, um dem Verein einen finanziellen Rückhalt zu geben“, erklärte Käufler den Nutzen von Fördermitgliedschaften.

Dirigentin Daniela Czech stellte mit dem Instrumentenkarussell eine neue Aktion der Osterberger Musikanten zur Intensivierung der Musikerausbildung vor. Interessierten wird dabei die Möglichkeit geboten, mehrere Instrumente kennenzulernen. Es sind jeweils vier Wochen Einzelunterricht pro Instrument angedacht, dann kann man zu einem anderen Instrument wechseln und auf diese Art letztlich sein Lieblingsinstrument finden.

Erfreuliches gab es von der musikalischen Früherziehung zu berichten. Derzeit befinden sich 27 Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren, eingeteilt in drei Gruppen, in Ausbildung. Bürgermeister Rainer Schmalle hob hervor, dass mittlerweile eine Musikkapelle entstanden sei, die über alle Generationen hinweg gut besetzt ist. Insgesamt umfasst der Klangkörper im Moment 32 Musikanten. (sar)